Praxis

E-Learning

Was ist  E-Learning?

E-Learning bezeichnet den Einsatz digitaler Medien zur Unterstützung des Lehrprozesses. Dies kann über die Bereitstellung eines Lernvideos oder das Anbieten eines Online-Lehrgangs bis hin zu einer Kombination aus Online- und Präsenzphasen (Blended Learning) eine ganze Bandbreite an möglichen Unterrichtsformen umfassen. E-Learning ist jedoch mehr als die bloße Übersetzung analoger in digitale Inhalte, durch E-Learning kann sich die gesamte Wertschöpfungskette von Bildung ändern, angefangen bei einer nutzerzentrierten Vorbereitung, dem Eingehens auf unterschiedliche Lerntypen während der Nutzung, bis hin zu datenbasierten Evaluierungen, die die Überführung des Wissens in die Praxis erleichtern.

Innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist „atingi“ die Standartplattform, auf der künftig alle E-Learning-Elemente umgesetzt werden.

 

Lernvideo: E-Learning

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Wie können Sie E-Learning in Ihren Projekten nutzen?

Um die Sinnhaftigkeit von E-Learning für Ihr Projekt zu ermitteln, sind folgende Fragen hilfreich:

Frage 1/3

Ist Capacity Development zentraler Bestandteil Ihrer Projekte?

Frage 2/3

Arbeiten Sie an globalen Herausforderungen, die auch in anderen Ländern oder Regionen auftreten?

Frage 3/3

Gibt es bereits gut ausgearbeitete Lernmaterialien für Ihre Zielgruppe?

Ergebnis

Da Sie %s Fragen mit Ja beantwortet haben, sollten Sie die Nutzung von E-Learning in Erwägung ziehen. atingi, die offene E-Learning Plattform des BMZ, ist die einheitliche digitale Standardplattform für die Durchführung Ihrer Trainings. Das Referat 112 und das Globalvorhaben Africa Cloud in der GIZ beraten Sie gerne, welche Art von E-Learning Modul in Ihrem Kontext sinnvoll ist (sv-digital@giz.de)..

Ergebnis

Sie haben alle Fragen mit Nein beantwortet. Die Smart Development Komponenten bieten grundlegende Ansätze, um Digitalisierung als Standard in der EZ richtig umzusetzen. Informieren Sie sich gerne über die weiteren Komponenten. Das Referat 112 im BMZ und das Sektorprogramm Digitalisierung für nachhaltige Entwicklung beraten Sie gerne.

Beispiele

Bild 1/4: „Life Skills und Training für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden“: In Kakuma, im Norden Kenias, liegt das zweitgrößte Flüchtlingslager des Landes mit etwa 147.500 Flüchtlingen, vor allem aus dem Südsudan und Somalia. Um die Möglichkeiten jugendlicher Flüchtlinge und einheimischer Jugendlicher zum Kompetenzerwerb zu verbessern, entwickelt das Vorhaben auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) gestützte Ansätze, über die formale und vor allem non-formale Bildung angeboten werden kann.
Bild 2/4: „Grüne Innovationszentren“: Kleinbauern werden über kurze E-Learning Trainings auf der Lernplattform atingi hinsichtlich einer guten Kalkulation und Wirtschaftlichkeit geschult.
Bild 3/4: Im Projekt „Zukunftsperspektiven im MINT-Bereich stärken“ ermöglicht die Siemens-Stiftung jungen Menschen in Ghana, sich über Berufsprofile im MINT Bereich zu informieren. Über die Lernplattform atingi können Schülerinnen und Schüler Kurse zur beruflichen Orientierung belegen, und so zum Beispiel erfahren, wie der Berufsalltag eines Elektronikers aussieht und welche Voraussetzungen für den Beruf notwendig sind, während gleichzeitig mit Schulministerium und Schulen daran gearbeitet wird, die Qualität der MINT-Fächer zu verbessern.
Bild 4/4: Innerhalb der BMZ-Initiative „Make-IT“ werden junge Unternehmer bei der Gründung und Entwicklung ihres Start-Ups unterstützt. Über die Lernplattform atingi haben sie die Möglichkeit, Trainings zu den Themen Projektmanagement und digitales Unternehmertum in Anspruch zu nehmen und dadurch ihr Start-Up erfolgreich am Markt zu positionieren. © GIZ

Nutzungspotenzial für unsere Kernthemen

Vorteile von  E-Learning  für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit?

E-Learning als Qualitätsmerkmal kann grundsätzlich in allen Projekten eingesetzt werden, deren Fokus auf Capacity Development liegt. Dies trifft auf alle fünf Kernthemen des BMZ zu: Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt, EineWelt ohne Hunger, Ausbildung und nachhaltiges Wachstum für gute Jobs, Klima und Energie sowie Umwelt. Besondere Vorteile des E-Learning sind:

  • Skalierbarkeit: Die Herausforderungen der Kernthemen sind in vielen Ländern sehr ähnlich. Mit Hilfe von E-Learning können einmal konzipierte Trainings einfach und kostengünstig skaliert und auf den lokalen Kontext angepasst werden
  • Zeit- und Ortsunabhängigkeit: Im Gegensatz zu klassischen Präsenzschulungen sind die Anwender nicht an fixe Termine gebunden, sondern können sich den Lehrgang ihren Ressourcen gemäß einteilen und neben ihren täglichen Arbeiten einbauen
  • Interaktivität und Individualisierung: Je nach Programm lassen sich interaktive Module wie Videos oder animierte Inhalte integrieren, die auf die individuellen Lerntypen eingehen und die Motivation erhöhen. Durch tutorierte Schulungen kann der individuelle Lernfortschritt begleitet werden und besser auf jeden Lernenden eingegangen werden.

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