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Digitalisierungszentren für nachhaltige Entwicklung

© Karin Desmarowitz/GIZ

Viele afrikanische Länder, wie bspw. Ruanda, Tunesien oder Kenia, sind bestrebt, in den nächsten Jahren von der Subsistenzwirtschaft zu einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft überzugehen. Dafür ist ein zunehmender Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erforderlich. Um dies zu erreichen, ist es einerseits notwendig, einen Ort für Vernetzung zu schaffen und gezielten Wissenstransfer sicherzustellen.

Digitalzentren sind solche physischen und virtuellen Knotenpunkte in Afrika, mit dem Ziel die digitale Transformation voranzutreiben. Hier wird unter einem Dach technisches Knowhow, akademisches IT-Wissen und digitales Unternehmertum gebündelt. Die Digitalzentren sind Anlaufpunkte, um kreative digital-Lösungen zu entwickeln, ebenso für Investoren und Tech-Unternehmen (Make-IT Allianz, SPDA), als auch für talentierte Tech-Tüftler und Tüftlerinnen (Tech-Entrepreneure, Maker-Movement). Gleichzeitig unterstützen Digitalzentren afrikanische Regierungen dabei, Strukturen und Kapazitäten für die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung von digitalen Lösungen zu etablieren und stärken die digitale Zivilgesellschaft.