Home > #SmartDevelopmentHack

#SmartDevelopmentHack

Der BMZ #SmartDevelopmentHack

Der Corona-Schock stellt gerade Entwicklungsländer vor eine große Herausforderung, die enorme soziale und wirtschaftliche Folgen nach sich zieht. Mit dem #SmartDevelopmentHack fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) innovative digitale Lösungen, um die Herausforderungen des Coronavirus in den Partnerländern zu bewältigen. Unter der Schirmherrschaft des BMZ und gemeinsam mit dem „Team Europe“ der EU-Kommission, anderen EU-Mitgliedsstaaten, Tech-Unternehmen und der Zivilgesellschaft rufen wir im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentenschaft zu dem globalen Hackathon #SmartDevelopmentHack auf.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Wir sind begeistert! Wir erlebten zwei super aufregende Hackathon-Tage mit euch. Inspirierende Teams, aufregende Lösungen, tolles Engagement und der Geist, gemeinsam etwas zu bewegen, haben den #SmartDevelopmentHack zu einem einzigartigen digitalen Ereignis der internationalen Zusammenarbeit gemacht. Ohne die vielen Partner*innen und Mentor*innen, Coaches und Unterstützer*innen wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten. Insbesondere bei den vielen Solution Providern, den Implementation Partnern und natürlich allen unseren Partner*innen. Danke!

Trommelwirbel: Wir präsentieren jetzt die Gewinner des Hackathons. Für alle Hackathon-Teams, die nicht unmittelbar prämiert wurden, gibt es die Chance in einem einzigartigen Pitch-Event nochmals die erarbeiteten Lösungen vorzustellen und so weitere Unterstützung zu erhalten. Und natürlich bleibt auch die Plattform mit über 1000 digitalen Lösungen online. Diese kann weiterhin zum Lernen, Verbinden und Austauschen genutzt werden.

Das sind die Gewinner-Teams:

  • CallVsCorona: Real-time crisis information in Madagascar and beyond
    Region: Madagascar
  • Corona Audio Campaign directed at marginalized population
    Region: Global South
  • Digital Agriculture Africa
    Region: Kenya, Nigeria
  • Digital Enquirer’s Kit 
    Region: Chile, Ethiopia, Zimbabwe, Thailand, Uganda, Colombia, Brazil, Ghana, Laos, Zambia, Mauritania, Philippines, Peru, Turkey
  • Drone and Data Aid
    Region: Malawi, Rwanda
  • Matchmaking platform for national and private health system in Peru
    Region: Peru
  • Mbaza – AI-based COVID19 chatbot
    Region: Rwanda
  • Mobilizing Rural Women Entrepreneurs for COVID-19 Response and Recovery
    Region: Bangladesh
  • Yoma powered by Atingi – Diamonds in the rough
    Region: Sub-Sahara

Mehr Informationen und Video-Pitches

Der Prozess
Picture 1/5: Daten für Entwicklung: Digitale Daten liefern wichtige Informationen zur Vorhersage zur Entwicklung der Pandemie und zur besseren Planung und Organisation der Gesundheitsversorgung. Wir wollen Gesundheitsdienste und politische Entscheidungsträger*innen in die Lage versetzen, bessere, datengestützte Entscheidungen zu treffen.
Picture 2/5: Gute Regierungsführung & Menschenrechte: Information und Nachrichten sind in der Krise von zentraler Bedeutung: Bürger*innen und Entscheidungsträger*innen brauchen sofortige und zuverlässige Informationen für eine koordinierte Reaktion. Wir fördern digitale Lösungen in unseren Partnerländern, um den Aufbau von Informationssystemen zur Information der Bürger und Bürgerinnen und zur Überwachung der Menschenrechte zu unterstützen.
Picture 3/5: Die COVID-19-Pandemie hat große Auswirkungen auf Industrien und Volkswirtschaften weltweit. Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und menschenwürdige Beschäftigung müssen gesichert werden. Wir suchen nach digitalen Technologien, die in der Corona-Krise als Katalysator für Arbeit und Wirtschaft dienen.
Picture 4/5: Chancengleichheit: Die Corona-Pandemie setzt gerade benachteiligte Gruppen der Gefahr einer weiteren Marginalisierung aus. Da Klassenzimmer geschlossen bleiben, suchen wir nach digitalen Lernformaten, die die Kontinuität der Bildung gewährleisten können. Konzepte, die die digitale Kluft überwinden und einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung gewährleisten, spielen eine zentrale Rolle.
Picture 5/5: Lokale Innovation: Wir sind bestrebt, lokale digitale Innovatoren auf der ganzen Welt zu finden und zu vernetzen. Die Förderung digitaler Lösungen mit lokaler Wirkung und die Förderung von Ökosystemen kann dazu beitragen, den lokalen Folgen der Pandemie besser entgegenzuwirken.

Die Smart Development Ansätze

Den fünf Zielen der digitalen Strategie des BMZ folgend, bauen wir auf die Smart Development Ansätze beim Einsatz digitaler Lösungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie.

Digitale Plattformen: Digitale Kommunikations- und Wissensplattformen, die für Informations- und Sensibilisierungskampagnen aber auch als epidemiologische Melde- und Monitoringsysteme genutzt werden können, spielen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Pandemie. Weitere Informationen

Lokale Digitale Innovationen: Lokale Akteure kennen lokale Probleme besser als Externe. Die Förderung von lokalen Ideen und die Schaffung entsprechender Ökosysteme kann helfen, lokale Folgen der Pandemie besser zu begegnen. Weitere Informationen

E-Learning: Durch E-Learning können Lernende kontaktfrei und individuell zu Hause erreicht werden. Mit atingi hat das BMZ eine Lernplattform geschaffen, die alle Projekte kostenfrei und sofort nutzen können. Weitere Informationen

GovTech: Regierungen können durch den richtigen Einsatz von GovTech u.a. Hilfsmaßnahmen koordinieren, digitale Datenspenden in partizipatorische Projekte einbinden, die Ausbreitung der Pandemie überwachen und wirtschaftliche Unterstützung schnell zur Verfügung stellen. Weitere Informationen

Big Data und KI: Künstliche Intelligenz kann z.B. eingesetzt werden, um Pandemietrends vorauszusagen um so bspw. Viren auf Röntgenaufnahmen zu erkennen oder per Contact-Tracing Nutzerdaten anonymisiert auszuwerten. Weitere Informationen

 #SmartDevelopmentHack – baut auf existierende digitale Lösung

Der Coronavirus trifft die ärmsten Länder besonders hart. Die globale Pandemie stellt nicht nur ihre Gesundheitssysteme vor existenzielle Herausforderungen. Auch wirtschaftlich und sozial können viele unserer Partnerländer den Coronaschock nicht abfedern. Gleichzeitig entstehen neue digitale Innovationen auf der ganzen Welt, um diese Probleme zu lösen: Beispielhaft ist die Verwendung von Big Data zur Vorhersage von Infektionsketten oder 3D-gedruckte Atemschutzmasken, deren Design Open Source verfügbar ist.

Das BMZ will deshalb alle Kräfte bündeln und gemeinsam aktiv werden, um Lösungen gegen die Coronakrise zu finden. Weltweit finden derzeit viele Corona-Hackathons statt, bei denen digitale Lösungen neu erarbeitet werden. Wir sind überzeugt: Viele der Lösungen sind angepasst auch auf die Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit anwendbar.

Unser Ziel ist es, auf bestehende digitale Lösungen aufzubauen und diese mit Partner*innen zielgerichtet zu verfeinern und zu skalieren – über Länder und Sektoren hinweg. Der Hackathon soll erprobte Lösungen lokal anpassen und Innovationen fördern, die direkt vor Ort digital weiterhelfen. In einem zweitägigen Hackathon (14. – 15. Mai) werden gemischte Teams co-kreativ zusammenarbeiten. Die besten Lösungen werden von einer Jury ausgewählt und erhalten weitere Finanzierung um ihre Wirkung nachhaltig zu steigern.

Melden Sie sich bei Fragen: smartdevelopmenthack@giz.de

PARTNER & UNTERSTÜTZER
MENTORINNEN UND MENTOREN
Picture 1/5
Picture 2/5
Picture 3/5
Picture 4/5
Picture 5/5

This site uses cookies to provide you with the best user experience. If you like to know more about it or change your cookie settings, please click here.