Home > Smart Prevention

Smart Prevention

Digitale Ansätze aus dem Sektor Frieden und Sicherheit für die Entwicklungszusammenarbeit

Auf einen Blick

Durch die Digitalisierung sind neue Formen der Kommunikation, der Verbreitung und Verarbeitung von Informationen und der Bereitstellung von Dienstleistungen
entstanden. Information finden weltweit rasante Verbreitung. Auch bisher als abgelegen betrachtete ländliche Regionen sind mitten in der Globalisierung angekommen, wenn die technischen Zugänge geschaffen sind. Dies bringt nicht nur veränderte Verhaltensweisen mit sich, der Einfluss dieser Entwicklung erstreckt sich auf ganze Gesellschaften. Damit betreffen diese Veränderungen zunehmend auch Fragen des Friedens und der Sicherheit: Neuen Formen und Treibern von Konflikt und Gewalt stehen diverse Möglichkeiten der Aufklärung, der Gewaltprävention und der Verständigung gegenüber. Digitalisierung prägt zunehmend den Sektor Frieden und Sicherheit – im Positiven wie im Negativen.

Die potentiell destruktiven Folgen für Frieden und Sicherheit durch die rasant zunehmende Verbreitung von Fake News und Hate Speech – insbesondere durch soziale Netzwerke – sind in einigen Ländern bereits heute zu beobachten. Polarisierung und schwindender sozialer Zusammenhalt von Gesellschaften sind die Folge, was die gewaltsame Austragung von Konflikten bis hin zu Kriegen begünstigt. Rekrutierung und Radikalisierung von gewaltbereiten und extremistischen Gruppen findet zunehmend auch digital statt. Online-Gewalt ist ebenfalls auf dem Vormarsch und kann andere Gewaltphänomene verstärken. Des Weiteren steigen mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Lebens die Gefahren, die sich aus mangelnder Cybersicherheit und durch Cyberkriminalität ergeben.

Smart Prevention fokussiert sich überwiegend auf digitale Ansätze und Hilfsmittel im Sinne von zu entwickelnden und zu erprobenden Chancen. Es geht dabei um Möglichkeiten, über digitale Werkzeuge

  • sozialen Zusammenhalt und Frieden zu fördern
  • konfliktmindernd zu wirken
  • Gewalt, Extremismus und Kriminalität präventiv zu begegnen und
  • nicht-intendierte negative Wirkungen mitzudenken, um sie zu reduzieren und möglichst auszuschließen.

Herausforderungen

Bild 1/4:
International: #defyhatenow
Bild 2/4:
Colombia: Reconstrucción - serious games zur Aufarbeitung des gewaltsamen Konflikts
Bild 3/4:
Lesotho: Noankeng - Your Safe Space
Bild 4/4:
VIVA App: Global Initiative against Transnational Organized Crime

Digitale Lösungen

Weitere Informationen zu den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Sektor Frieden und Sicherheit sowie Projektbeispiele aus Afrika, Asien und Lateinamerika finden Sie in der unten stehenden Broschüre, die es in deutscher, englischer und spanischer Sprache gibt. Bei Nachfragen kontaktieren Sie das Referat 223 Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement unter rl223@bmz.bund.de.