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  • 10.09.2021
  • Daten für Entwicklung
  • Lokale Innovation

COVID-19 Chatbot erreicht mehr als 500,000 Menschen in Ruanda

Maskenpflicht, Testnachweise, Ausgangssperren: Um die COVID-19 Pandemie einzudämmen, ergreift die ruandische Regierung verschiedene Maßnahmen. Seit Mitte Juli haben 580.000 Menschen über den “RBC-Mbaza”-Chatbot wichtige Informationen rund um das Infektionsgeschehen, empfohlenes Verhalten bei Ansteckung und aktuell-gültige Einschränkungen & Regelungen erhalten.

Eine wichtige Besonderheit dabei: der Zugriff per USSD Zifferncode ist komplett ohne Internet möglich und versorgt Nutzer*innen mit Informationen in der lokalen Sprache Kinyarwanda, Englisch und Französisch. So schafft die staatliche Gesundheitsbehörde, das Rwanda Biomedical Centre (RBC), eine stetig aktuelle Informationsquelle, die dank hoher Verfügbarkeit auch in entlegenen Regionen täglich über 15.000 Menschen erreicht.

Die vom ruandischen Startup Digital Umuganda entwickelte Lösung wird von den GIZ-Projekten FAIR Forward und Smart Development Fund im Auftrag des BMZ begleitet und soll in der nächsten Version dank künstlicher Intelligenz auch Text- und Spracheingaben von Nutzerinnen und Nutzern verstehen können sowie die Buchung von Impfterminen ermöglichen. Dabei profitiert das Projekt vom offenen Kinyarwanda – Sprachdatensatz der Common Voice Plattform, der im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen BMZ und Mozilla entstanden ist.

Links:

RBC-Mbaza Chatbot

FAIR Forward – Artificial Intelligence for All