Wissen

Medienkompetenz

© Tarek Elias/DW Akademie

Auf einen Blick

Um in unserer zunehmend digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu sein, muss eine Wirtschaft die neuen digitalen Möglichkeiten nutzen. Menschen brauchen digitales Wissen und digitale Fähigkeiten, um eine Arbeitsstelle zu bekommen. Diese umfassen E-Literacy, also die Fähigkeit, mit digitalen Geräten und Diensten umgehen zu können. Das beginnt schon mit dem Verständnis, welchen Nutzen ein Gerät oder Dienst überhaupt besitzt. Es reicht weiter von der Bedienung eines Geräts (angefangen mit dem Einschalten) bis hin zur korrekten und gezielten Anwendung und Nutzung der damit ausführbaren Dienste – beispielsweise der Apps auf dem Smartphone, der Software auf dem PC oder auch nur dem Schreiben einer SMS bzw. dem Anruf bei Freunden mit einem einfachen Handy (feature-phone).

Digitalisierung ist eine historische Chance für die Überwindung von Ungleichheiten. Das BMZ hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Lösungen dafür zu nutzen, um dem Ziel “Bildung für alle” näherzukommen und Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu ermöglichen. Bildungsangebote können durch Digitalisierung ausgeweitet und nutzerspezifisch auf den Bedarf angepasst werden. Gleichzeitig setzen viele Projekte und Angebote der Entwicklungszusammenarbeit E-­Literacy voraus, so etwa die Nutzung von E-Learning-­Kursen oder von Apps.  Bei der Entwicklung von Lösungen für die Partnerländer ist das E-­Literacy­-Niveau der Zielgruppe daher immer mitzudenken; die Lösungen müssen entweder auf die vorhandene E­-Literacy abgestimmt sein oder aber die nötige E-­Literacy muss zusätzlich vermittelt werden.

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