Wissen

Frieden und Sicherheit

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Mit virtueller Realität echte Empathie schaffen, mit sozialen Medien andauernde Friedensprozesse inklusiver gestalten und mit 3D-Druckern lokale Berufsperspektiven schaffen. In fragilen Kontexten der Entwicklungszusammenarbeit werden Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bislang am wenigsten eingesetzt, obwohl zahlreiche Anwendungsszenarien vorhanden und auch schon erprobt sind.

Digitale Ansätze können in den Handlungsfeldern Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung einen wesentlichen Beitrag leisten. Dabei bieten digitale Ansätze in der EZ großes Potential, um Frieden zu fördern und gewaltsamen Konflikten präventiv entgegenzuwirken. Sie können Mediations- und Friedensprozesse inklusiver und transparenter machen, im Wiederaufbau können Drohnen Schäden kartographieren und Fortschritte verfolgen. Außerdem können über digitale Ansätze bspw. traumatisierte Ex-Kombattanten online eine psychologische Erstberatung in Anspruch nehmen. Gleichzeitig kann IKT helfen, Krisen und den Ausbruch von Gewalt frühzeitig vorherzusagen. IKT kann Empathie schaffen, Vergangenes erlebbar machen und so Versöhnung unterstützen. Gewaltfreie Kommunikation kann mithilfe von Smartphone-Spielen erlernt oder hetzerische Sprache in Online-Medien als solche enttarnt werden.