Wissen

eGovernance

© DW/J. Endert/GIZ

Digitale Technologien können das Regieren selbst verändern. Dank der neuen Werkzeuge und des Internets können nichtstaatliche Akteurinnen und Akteure viel breiter und direkter als bisher an politischen Prozessen beteiligt werden. E-Governance umfasst zudem den Einsatz digitaler Technologien bei der Ausgestaltung von Governance-Systemen, also interne Verwaltungsabläufe, die durch digitale Technologien effizienter und leichter überprüfbar werden sowie die erleichterte Interaktion zwischen Regierung, Verwaltung und Bevölkerung.

Die deutsche EZ betrachtet digitale Technologien als eine wichtige Ergänzung zu politischen und gesellschaftlichen Reformprozessen mit dem Ziel Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, politische Teilhabe, Rechenschaft und Transparenz zu fördern. Dabei können sie ein wichtiges Mittel sein, um Reformen umzusetzen. E-Governance fördert den Dialog zwischen Regierungen und zivilgesellschaftlichen sowie privatwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren und kann politische Teilhabe und Rechenschaftsmechanismen verbessern. Die Leistungsfähigkeit von Regierungen wird erhöht, ihr Schaffen transparenter und somit das Entwicklungsziel “Gute Regierungsführung” gefördert.