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Digitale Kluft

© Africa Media Online/laif/Schoolgirls in Nyanga, Cape Town, South Africa

Die digitale Kluft (Englisch: digital divide) bezeichnet die Ungleichheit in Bezug auf Zugang und Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Technologien. Solche Klüfte bestehen sowohl zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen als auch zwischen ganzen Volkswirtschaften oder auf globaler Ebene. Derzeit haben bspw. 3,9 Milliarden Menschen – und damit über die Hälfte der Weltbevölkerung – keinen Zugang zum Internet (ITU 2017).

Um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen, müssen gleiche Chancen für alle geschaffen werden – gerade auch im digitalen Zeitalter. Um das zu erreichen, muss die digitale Kluft – zwischen urbanen und ländlichen Räumen, zwischen Alt und Jung sowie zwischen den Geschlechtern – verringert werden. Zudem müssen die benötigte digitale Infrastruktur und das digitale Knowhow verbessert werden, damit die ländliche Bevölkerung digitale Anwendungen nutzen und davon profitieren kann.