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Digitale Bildung

© Karin Desmarowitz/GIZ

Bildungsmöglichkeiten zu verbessern, ist ein zentrales Anliegen der deutschen EZ. Hiermit setzt die deutsche EZ sich auch für die Erreichung des Ziels “Chancengerechte und Hochwertige Bildung” der Agenda 2030 ein. Digitales Lernen kann mittelfristig die Kosten für Bildung senken und ermöglicht zugleich den Lernenden Lerntempo und Lernrhythmus selbst zu bestimmen. Dies birgt gerade für Entwicklungsländer enormes Potential, setzt allerdings voraus, dass bei der Erstellung der Inhalte lokale, kulturelle und sprachliche Kontexte beachtet werden. Dies erfordert oft den Aufbau lokaler E-Learning-Expertise, Trainings von lokalen Tutoren und Tutorinnen sowie Wissenstransfer zur besonderen Didaktik bei digitalen Lernangeboten und zur Qualitätssicherung.

Zum Einsatz können dabei eine Reihe multimedialer, interaktiver Lerninhalte kommen, so genannte Web Based Trainings (WBT), die mithilfe eines Learning Management Systems (LMS) online angeboten und im Selbststudium oder mit Begleitung durch Teletutoren und Teletutorinnen zum Lernen genutzt werden. Die vorhandenen Angebote reichen von kleinen Diensten, die spezifische Themen abdecken, zu breiten Lernplattformen, die auch in Schulen und Universitäten eingesetzt werden.