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Praxis

Nachhaltige Infrastruktur: Wasser, Energie, Verkehr

GIZ/Joerg Böthling

Die Bedeutung der Infrastruktur erkennt man häufig erst dann, wenn sie fehlt. Denn sie ermöglicht wirtschaftlichen Aufschwung und ist damit eine wichtige Grundlage für bessere Lebensbedingungen. Wasser, Energie und Transport sind Quelle, Träger und Motor von Entwicklung.

Wasser ist Nahrungsmittel, Grundlage für Hygiene, Wirtschaftsgut und Produktionsfaktor. Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource und zu Sanitärversorgung ist Voraussetzung für Gesundheit, friedliche Koexistenz und Produktivität.

Eine dynamische Entwicklung braucht Energie, die ökologisch nachhaltig ist und dort zur Verfügung steht, wo sie benötigt wird – im Privathaushalt ebenso wie in der Landwirtschaft, im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor.

Ein effizientes Transportsystem bildet das Rückgrat einer modernen Volkswirtschaft. Es ermöglicht dem Einzelnen den Weg zur Arbeit, zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie die Erschließung ländlicher Gebiete und macht Städte international wettbewerbsfähig.

Cases

  • Das Start-Up „BRCK“, ein von der BMZ Initiative Make-IT gefördertes Unternehmen in Kenia: Kaum mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung nutzen das Internet. 74,9 Prozent der Afrikaner sind heute noch offline (ITU Report 2016). Um diese Barrieren zu überwinden, hat BRCK einen robusten, leicht zu reparierenden Router entwickelt, der das weit verbreitete Mobilfunk- anstelle des Breitbandnetz nutzt, um Haushalte und öffentliche Orte mit Internetzugang zu versorgen – selbst während eines Stromausfalls. Eine Lösung, die in Europa so nicht ohne Weiteres funktionieren würde. Und eine Antwort auf die Breitbandrouter, die aus Europa importiert wurden und vor Ort nicht ohne Weiteres funktionierten.

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