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Praxis

Ländliche Entwicklung und Agrarwirtschaft

GIZ / Thomas Imo / photothek.net

In vielen Entwicklungsländern sind die Ernährungssicherung und die Entwicklung ländlicher Räume fortdauernde Herausforderungen. Die meisten Armen weltweit leben in ländlichen Regionen. Gestützt auf langjährige Erfahrung und umfangreiches Know-how bietet die deutsche EZ regional angepasste Strategien, um das Recht auf Nahrung nachhaltig zu sichern und ländliche Entwicklung zu einem echten Motor für wirtschaftlichen Aufschwung zu machen.

Wir beraten unsere Partner in Agrar- und ländlicher Entwicklungspolitik. Die Bauern und Verbände werden so weit wie möglich in Entscheidungen eingebunden und Organisationsdefizite überwunden. Denn nur auf diese Weise erhalten Arme in ländlichen Räumen Zugang zu Land, Wasser, Krediten und Ausbildung. In Kooperation mit Wissenschaft und Privatwirtschaft entwickeln wir Strategien, um Produktions- und Einkommenszuwächse in der Landwirtschaft und Fischerei zu ermöglichen, die nicht zu Lasten der Umwelt und Artenvielfalt gehen. Gleichzeitig gilt es, die Ländliche Infrastruktur zu entwickeln und den Zugang zu Märkten zu öffnen.

Wir helfen, das vorhandene Potenzial einer Region besser zu nutzen, um lokal die Chancen zu erschließen, die sich durch den Bedarf nationaler und internationaler Märkte ergeben. Unsere Berater unterstützen Partner dabei, Wertschöpfungsketten zu optimieren und globale Standards für international gehandelte Produkte zu etablieren. Wir sichern Lebenschancen im ländlichen Raum und bieten langfristige Erfolge durch nachhaltige Strategien.

Cases

  • Agrishare ist eine App für Landwirte, die in ihren Gebieten lokal verfügbare Ausrüstung aus einer Kombination von öffentlichen und privaten Vermietungsdiensten mieten können. Ähnlich wie Uber und AirBnB ermöglicht Agrishare Landwirten und privaten Unternehmen, ihre Dienstleistungen über die Bequemlichkeit ihres Smartphones zu vermarkten.

    Seit Jahrzehnten fehlt den Kleinbauern in Afrika und Asien der Zugang zu wichtigen Ausrüstungen und Dienstleistungen zur Verbesserung ihrer Produktivität, ihrer Erträge und ihrer Wertschöpfungsfähigkeit. Nur wenige private und öffentliche Produktions- und Verarbeitungsdienstleistungen (Vermietung) stehen den bäuerlichen Gemeinschaften zur Verfügung. Das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ist groß, und für diejenigen, die Ausrüstung besitzen, ist der Grad der Unterauslastung der Anlagen sehr hoch.

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