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Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Auf einen Blick

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist die zentrale geowissenschaftliche Ressortforschungs- und Beratungseinrichtung der Bundesregierung. Sie gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Als geowissenschaftliches Kompetenzzentrum berät und informiert sie die Bundesregierung, die deutsche Wirtschaft und die Gesellschaft in allen geowissenschaftlichen und rohstoffwirtschaftlichen Fragen. Die BGR ist eine der Durchführungsorganisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und setzt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) entsprechende geowissenschaftliche und rohstoffwirtschaftliche Projekte in rund 30 Ländern um.

Geodaten als Grundlage für Entwicklung

Die Erhebung, Nutzung und Bereitstellung digitaler Daten ist seit vielen Jahren elementare Arbeitsgrundlage der BGR. Damit wird sichergestellt, dass geowissenschaftliche Daten, Geoinformationen (inklusive Satellitendaten) und Geodatendienste breitere Verwendung finden und mehrfach genutzt werden. Ziel einer digitalen Arbeitsweise ist die nachhaltige Datenspeicherung, spätere Recherchierbarkeit und Vernetzung von Datenbeständen.

Über Geodateninfrastrukturen werden geowissenschaftliche Informationen hoch performant, benutzerfreundlich und langfristig den internen und externen Nutzerinnen und Nutzern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und der Öffentlichkeit bereitgestellt. Innovative und technologisch neue Werkzeuge werden zum Beispiel für die Verarbeitung von 3D-Daten für den tieferen Untergrund oder die Anwendung von Big-Data-Methoden für die Massendatenverwaltung der Fernerkundung herangezogen. Für eine weitere Verbreitung und Vernetzung der Datenstände sorgen Techniken des semantischen Internets.

Verantwortungsvolle Förderung von Rohstoffen in der DR Kongo: Transparente Lieferketten für Gold aus dem Kleinbergbau mittels digitaler Nachverfolgung

Im „Kampene Gold Pilotprojekt“ wird seit Ende 2016 der Einsatz kombinierter Hard- und Softwarelösungen zur verbesserten Nachverfolgbarkeit getestet. Die Digitalisierung der zuvor papierbasierten Dokumentation der Lieferwege ermöglicht es, Informationen zentral abzurufen. Durch elektronische IDs sind alle Akteure der lokalen Handelskette registriert und Ihre Aktivitäten müssen durch eine Einwahl ins System verifiziert werden. Das System dient den Bergbaubehörden als Monitoring-Werkzeug. Individuelle Goldlieferungen werden mittels eines speziellen Ortungs-Chips regelmäßig registriert.

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