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  • 26.01.2022
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Weltbank: Online-Plattformen müssen besser reguliert werden

In der Weltbank-Studie “Antitrust and Digital Platforms: An Analysis of Global Patterns and Approaches by Competition Authorities” beleuchten die Autorinnen und Autoren die wettbewerbspolitischen Schattenseiten der Plattformökonomie und was Regulierungsbehörden dagegen tun können. Die Dominanz einiger weniger digitaler Plattformen gehe zu Lasten von Nutzerinnen und Nutzern sowie kleinerer Unternehmen, die keine faire Wettbewerbssituation mehr vorfinden. Kernergebnisse der Studie sind:

  • Digitale Plattformen haben Auswirkungen auf ein breites Spektrum von Märkten; auch außerhalb des digitalen Raums.
  • Regulierungsbehörden müssen Trends auf den digitalen Märkten beobachten und nicht warten, bis Wettbewerbsprobleme offensichtlich werden. Dies gilt insbesondere für Behörden in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
  • Die für Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht verhängten Geldbußen reichen oft nicht aus, um wettbewerbswidriges Verhalten von weltweit tätigen Unternehmen zu verhindern.
  • Obwohl Regulierungsbehörden oft vielversprechende Maßnahmen einsetzen, bedarf es besserer Daten und Wirkungsanalysen.