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  • 27.10.2020
  • Lokale Innovation

Was 3D-Druck mit Schildkröten zu tun hat

Schildkröteneier drucken, GPS-Tracker darin verstecken, illegale Händler überführen – so in etwa lautet die Kurzfassung eines Gemeinschaftsprojekts der Universität Kent und der nicaraguanischen NGO Paso Pacifico. Hintergrund: Die Eier von einigen bedrohten Meeresschildkröten gelten in Costa Rica und anderen Gebieten Mittelamerikas als Delikatesse, manche betrachten sie gar als Aphrodisiakum. Die Nester werden deshalb regelmäßig geplündert und die Eier auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Mit nachverfolgbaren künstlichen Eiern aus dem 3D-Drucker lassen sich nun die Verbindungen des illegalen Handels nachvollziehen. Denn einmal unter die echten Eier gemischt, klauen Diebe sowohl echte als auch künstliche Eier – und verschicken sie über ihre gewohnten Transportwege zu Bars, Restaurants und Privatpersonen.