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  • 02.08.2021
  • Allgemein
  • Gute Regierungsführung

UN-Menschenrechtsausschuss: Speicherung biometrischer Daten auf Personalausweisen in Mauritius verletzt die Privatsphäre

Der Beschluss geht auf eine Beschwerde eines mauritischen Staatsangehörigen zurück, der sich auf die Verletzung der Privatsphäre durch das Gesetz aufgrund drastischer Sicherheitsmängel berief.

Der 2013 eingeführte Personalausweis enthält einen Mikrochip, auf dem Daten wie Fingerabdrücke gespeichert sind. 2015 hatte der Oberste Gerichtshof entschieden, dass die neuen Anforderungen an den Personalausweis “im Interesse der öffentlichen Ordnung” erlassen worden seien, obwohl Sachverständige nachgewiesen hätten, dass die Speicherung biometrischer Daten unsicher und bekanntermaßen schwer zu schützen sei.

Der Ausschuss forderte Mauritius nun auf, die Gründe für die Speicherung und Aufbewahrung von Fingerabdruckdaten auf Personalausweisen auf der Grundlage der bestehenden Datensicherheitsbedenken zu überprüfen.