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  • 09.09.2020
  • Daten für Entwicklung

Per SMS gefälschte Medikamente erkennen

Im Zuge der COVID-19-Pandemie wird der Zugang zu regulären Medikamenten immer schwieriger – besonders in Afrika. Kriminelle nutzen es aus, dass die Gesundheitssysteme an ihre Grenzen geraten und füllen die Lücken mit gefälschten Arzneimitteln. Die Folge sind erhöhte bakterielle Resistenzen gegen wirksame Medikamente, was viele Menschen schließlich das Leben kostet.

In einigen Ländern Afrikas gibt es für Verbraucher inzwischen jedoch die Möglichkeit, Medikamente per Mobiltelefon auf Echtheit zu prüfen. So etwa in Nigeria, Ghana und Kenia, wo auf mehr als fünf Millionen pharmazeutischen Produkten Rubbelkarten angebracht sind. Kund*innen senden den freigelegten Code per Textnachricht an eine gebührenfreie Nummer und erhalten sofort eine Antwort, ob das Medikament echt oder gefälscht ist. Fälschungen können über eine Hotline direkt gemeldet werden, was die Rückverfolgung der Straftäter*innen erheblich vereinfacht.

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