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  • 15.04.2022
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Neuer Bericht zur Nutzung von Smartphones in Ländern mit niedrigem Einkommen

Im April veröffentlichte die GSMA ihren neuen Report: “Making internet-enabled phones more affordable in low- and middle-income countries”. Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich darin mit dem Thema, wie der Besitz von internetfähigen Mobiltelefonen auch für die gesellschaftlichen Gruppen möglich gemacht werden kann, die bisher von digitaler Teilhabe weitgehend ausgeschlossen sind. Der Fokus der Studie liegt auf Entwicklungs- und Schwellenländern in Subsahara-Afrika und Südasien, deren Volkswirtschaften durch die COVID-19-Pandemie zuletzt stark gelitten haben. Schlüsselergebnisse der Studie sind:

  1. Die lokale Produktion von Mobiltelefonen ist häufig mit Ressourcenknappheit und hohen Kosten durch Währungsabwertung konfrontiert. Grundsätzlich bedarf es einer Effizienzsteigerung und Einsparungen in der Wertschöpfungskette, um die Preise für Mobiltelefone möglichst gering zu halten.
  2. Immer mehr Haushalte leiden unter Armut und können sich keine Mobiltelefone leisten. Es braucht deshalb politische Unterstützung bei der Finanzierung, z. B. durch Preissenkungen bei mobilen Daten.