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  • 29.11.2021
  • Allgemein
  • Lokale Innovation

Lokale Internet-Infrastrukturen können digitale Rechte schützen

Online zu sein ist in vielen Ländern des Globalen Südens keine Selbstverständlichkeit. Die notwendige Infrastruktur ist nicht vorhanden oder mangelhaft, Regierungen schränken zunehmend den freien Zugang zum Internet ein – sei es durch Überwachung oder direkt durch Internet-Shutdowns – oder Zugangskosten sind schlicht zu hoch.

Selbstständige und kommunal betriebene Internet-Infrastrukturen können hier Abhilfe schaffen und sicherstellen, dass der Internetzugang möglich wird und frei bleibt. Weiterhin gewährleisten lokale Netzwerke eine bessere Kontrolle von Datenflüssen und schützen somit die Privatsphäre von Nutzerinnen und Nutzern. Vor der Inbetriebnahme müssen Betreiberinnen und Betreiber jedoch diverse Hürden nehmen. Hohe Kosten aufgrund technischer Voraussetzungen und Lizenzen sowie fehlende oder gar einschränkende politische Rahmenbedingungen stellen ernsthafte Probleme dar. So musste das Pilotprojekt RedINC in Kolumbien sein Netzwerk wieder abschalten, weil die Lizenz durch das zuständige Ministerium nicht verlängert wurde.