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  • 04.03.2022
  • Allgemein
  • Gute Regierungsführung

Irak: Jesidische Gemeinschaft macht Big-Tech-Firmen für Menschenhandel mitverantwortlich

Noch immer werden jesidische Frauen und Mädchen im Irak entführt und von der Terrororganisation IS versklavt. Der Menschenhandel läuft dabei auch direkt und öffentlich über Soziale Medien ab. Jesidische Aktivistinnen und Aktivisten haben gemeinsam mit Anwältinnen und Anwälten nun einen Bericht veröffentlicht, der mehrere Internetplattformen für das Fortschreiten des Menschenhandels im Irak verantwortlich macht. Die Autorinnen und Autoren klagen darin verschiedene Unternehmen an (u. a. Youtube und Meta), nicht genügend gegen die Praxis des IS vorzugehen und den Menschenhandel dadurch zu erleichtern. Gestützt wird dies durch zahlreiche Screenshots von jenen Beiträgen, in denen jesidische Frauen und Mädchen zum Kauf angeboten werden. Der Bericht fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Tech-Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. Bisher haben sich Youtube, Twitter und Meta noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.