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  • 08.07.2020
  • Chancengleichheit

Eine Yorùbá-Aktivistin setzt sich für sprachliche Vielfalt in digitalen Räumen ein

Èdè ẹni ni ìdánimọ̀ ẹni – „Die eigene Sprache ist die eigene Identität“. Um das kulturelle Erbe des Yorùbá-Volkes auch in digitalen Zeiten zu bewahren, setzt sich Sprachaktivistin Adéṣínà Ọmọ Yoòbá mit einer eigens gegründeten Interessensvertretung für die sprachliche Vielfalt im Internet ein. Yorùbá ist eine tonale Sprache, die von rund 30 Millionen Menschen im Südwesten Nigerias und in den Nachbarländern Benin, Togo und Sierra Leone gesprochen wird. Genau wie zahlreiche andere indigenen Sprachen ist Yorùbá im Internet quasi nicht präsent – was unter anderem an digitalen Ungleichheiten und fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten liegt.

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