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  • 02.06.2021
  • Daten für Entwicklung

Eine feministische Perspektive auf eine afrikanische Datenökonomie

Daten können marginalisierte Gruppen und gesellschaftliche Ungleichheiten sichtbar machen und damit eine wichtige Grundlage für inklusive Politik sein. Zugleich zementiert die wachsende Datafizierung Ungleichheiten, wenn Daten als neutral und objektiv missverstanden und als einzig gültige Wissensquelle gesetzt werden. Die Autorin Kristophina Shilongo, die für die Zentralbank von Namibia arbeitete und aktuell an einer gemeinwohlorientierten Datennutzung forscht, zeichnet Wege in die Zukunft: “Während afrikanische Regierungen darum ringen, auf die Datafizierung und Digitalisierung der Gesellschaft zu reagieren, sollten Machtfragen im Vordergrund der Diskussionen über Datenzugänglichkeit und -verfügbarkeit, Klassifizierung und Datenschutz stehen.” Eine feministische Perspektive auf eine afrikanischen Datenökonomie sei dabei von entscheidender Bedeutung für einen intersektionalen und inklusiven Entwicklungsansatz. 

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