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  • 27.04.2021
  • Allgemein

Digitalisierung der Finanzwirtschaft: Bericht aus Indonesien

Gemeinsam mit ihren Partnern treibt die KfW die Digitalisierung der Entwicklungszusammenarbeit weiter voran und hat sich zum Ziel gesetzt, Digital 4 Development in ihrem Portfolio zu verankern. Digitale Ansätze können nicht nur Effizienz und Effektivität der Vorhaben signifikant und nachhaltig steigern. Sie helfen auch den Partnern bei den Herausforderungen der an Geschwindigkeit zunehmenden digitalen Transformation.

Ein aktuelles Beispiel ist das „Promoting Innovative Financial Inclusion Programm“ (PIFIP) in Indonesien. Im Auftrag des BMZ unterstützt die KfW den Digitalisierungsprozess in der Finanzwirtschaft mit einem Förderkredit in Höhe von 200 Mio. Euro.

Eine Vielzahl komplementärer digitaler Bausteine soll dafür sorgen, dass kleinste, kleine und mittlere Unternehmen sowie weite Teile der ländlichen Bevölkerung – insbesondere junge Menschen und Frauen – verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten. Zu den digitalen Maßnahmen zählen unter anderem die Einführung eines elektronischen Identifikationssystems (e-KYC), die digitale Durchführung von Überweisungen und der Bonitätsprüfung sowie Geldwäscheprävention und Verbraucherschutz. Die Digitalisierung ermöglicht außerdem eine bessere Aufsicht über die Risiken der Banken sowie einen effektiveren Verbraucherschutz im Sinne der Vermeidung einer Verschuldung der Privathaushalte.

Dieses Vorhaben zeigt, wie die langjährige Finanzexpertise der KfW sowie eine wachsende Digitalkompetenz helfen können, ihre Partner zukunftsfähig aufzustellen. Schon heute arbeitet man an Themen wie Blockchain und Open Data und entwickelt zusammen mit den Partnern und im BMZ DigiLab neue zukunftsweisende Lösungen.

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