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  • 22.05.2022
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Die Sprachbarriere für lateinamerikanische Programmiererinnen und Programmierer

Es ist weltweit der Standard, dass Programmiersprachen auf englischen Begriffen basieren. Auch die populärsten Lernmaterialien dazu sind oft nur auf Englisch verfügbar. Die dominante Sprache in der IT-Branche stellt eine Barriere für viele Menschen dar, die in diesem Bereich arbeiten wollen, aber Englisch nicht als Erstsprache gelernt haben.

Der Journalist Leo Schwartz zeigt in einem Artikel auf dem Portal Rest of World auf, was dieser Umstand für Programmiererinnen und Programmierern aus Lateinamerika bedeutet. Spanischsprachige Fachkräfte haben dort teils nur die für das Coden nötigen Begriffe auf Englisch gelernt, können sich in ihrem Arbeitsumfeld häufig nur schlecht auf Englisch verständigen und fühlen sich dadurch unsicher. Um einen eigenständigen starken Tech-Sektor in Lateinamerika aufzubauen, braucht es demnach ein Umdenken hinzu eigener Hardware und Programmen, die auf Spanisch basieren und damit die Sprachbarriere für Talente auflösen. Außerdem ist es für den Lernprozess nötig, Studierenden die Logik des Codings auf ihrer eigenen Sprache zu vermitteln zu können, bevor sie auf die englischen Programmiersprachen umsteigen.