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  • 21.12.2021
  • Allgemein
  • Chancengleichheit

Der Mobile Disability Gap und was zu tun ist

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat GSMA den “Mobile Disability Gap Report 2021” veröffentlicht. Darin zeigen die Autorinnen und Autoren, dass digitale Technologien zwar ein enormes Potenzial für Menschen mit Behinderungen bergen, dieses aber häufig nicht ausgeschöpft wird. Zu viele Menschen mit Behinderungen sind nach wie vor nicht vernetzt und von der digitalen Welt ausgeschlossen. Um den Mobile Disability Gap zu schließen, nimmt der Bericht sowohl Politikgestalterinnen und -gestalter, zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure sowie die Mobilindustrie in die Pflicht. Diese müssen verstärkt auf die mangelnde digitale Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen, inklusive und zielgruppengerechte Produkte und Dienste entwickeln und zu angemessenen Preisen bereitstellen. Darüber hinaus sollten Menschen mit Behinderungen darin unterstützt werden, ihre digitalen Kompetenzen aufzubauen.

Wie die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen Politiken und Programme informieren können, zeigt die International Disability Alliance (IDA) mit ihrer Plattform iData. iData ist eine Online-Umfrage-Tool, das verschiedene Beeinträchtigungen – wie Gehörlosigkeit oder Sehschwächen – berücksichtigt und Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit gibt, ihre Sichtweisen einzubringen.