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  • 22.05.2022
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Crowdsourcing-Lösung für die Treibstoff-Krise in Kenia

Im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine kommt es in vielen Ländern zu Engpässen in der Treibstoffversorgung. Auch Kenia ist eines dieser Länder. Aufgrund fehlender Zuschüsse durch die Regierung entschieden die lokalen Treibstoffunternehmen ihre Vorräte zunächst rationieren. Das Ergebnis waren lange Schlangen vor Tankstellen und Beschwerden der Bevölkerung, die insbesondere in sozialen Medien sichtbar wurden.

In den ersten Tagen der Krise schuf der Techniker Leonard Gichuho die Webseite Iko Where. Durch Crowdsourcing wurden auf der Seite Informationen darüber gesammelt, wo die Menschen in Kenia tanken können, wie viel Sprit sie dort bekommen und welche Zahlungsmittel akzeptiert werden. Inzwischen bezuschusst die kenianische Regierung wieder die Spritpreise, weshalb die Not nach einer Plattform wie Iko Where abgeklungen ist. Die Webseite konzentriert sich nun auf die öffentliche Sicherheit, indem Nutzerinnen und Nutzer angeben können, wo sie kriminelle Aktivitäten beobachtet haben.