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  • 02.06.2021
  • Daten für Entwicklung

COVID-19 verschärft digitale Ungleichheiten in Afrika

Die Ergebnisse des After Access Berichts zeigen, dass im Jahr 2018 mehr als zwei Drittel der in Afrika lebenden Menschen das Internet nicht nutzen und die digitalen Ungleichheiten sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder enorm sind. Wenig verwunderlich also, dass nur eine kleine Elite in Afrika ihre Bankgeschäfte, Lebensmittelversorgung, Bildung oder Büroarbeit während der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Lockdowns problemlos ins Internet verlagern konnte. Das aktuelle Kurzdossier von Research ICT Africa analysiert, wie politische Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus die bestehende digitale Kluft in afrikanischen Ländern weiter vergrößern: Während sich unter den Wenigen mit Internetzugang die Internetnutzung massiv intensiviert hat – in vielen Ländern hat sich der Datenverkehr seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie mehr als verdoppelt – und Mobilfunk- und Festnetzanbieter von dieser gesteigerten Nachfrage profitieren, helfen politische Maßnahmen zur Preissenkung nicht denjenigen, die keinerlei Internetzugang haben.

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