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  • 12.01.2022
  • Allgemein
  • Chancengleichheit

COVID-19-Pandemie hat globale Bildungskrise verschärft

UNESCO, UNICEF und die Weltbank haben kürzlich gemeinsamen den Bericht “The State of the Global Education Crisis. A Path to Recovery” veröffentlicht. Darin machen die Organisationen deutlich, wie schwer die COVID-19-Pandemie die Bildungssysteme weltweit getroffen hat. Jüngste Erhebung zeigen demnach, dass die Lernverluste für Schülerinnen und Schüler beträchtlich sind; insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, die bereits zuvor in marginalisierten Positionen waren. Während in fast jedem Land – wenn möglich – auf Fernunterricht umgestellt wurde, unterscheiden sich die Qualität und die Reichweite der Maßnahmen und Initiativen erheblich.

In ihrem anlässlich der Studie veröffentlichten Blogeintrag argumentieren die Direktorin von UNICEF, Henrietta Fore, und Weltbank-Chef David Malpass deshalb, dass zukünftige Investitionen in Bildung verstärkt die Finanzierung von digitalen Technologien umfassen müssen. In den letzten zwei Pandemie-Jahren sei deutlich geworden, dass die Länder, die bereits zuvor digitale Technologien in Bildungseinrichtungen eingesetzt haben, z. B. Uruguay, besser mit der pandemischen Lage umgehen konnten.