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  • 13.07.2020
  • Allgemein

BMZ unterstützt Lacuna Fund für KI-Trainingsdaten als öffentliche Güter im Globalen Süden

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Schaffung von KI-Trainingsdaten im Globalen Süden. Gemeinsam mit der Rockefeller-Stiftung, dem International Development Research Centre (IDRC) und Google.org wird der Lacuna Fund gestartet, um KI-Innovationen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu fördern.

Der Lacuna Fund widmet sich dem Problem der fehlenden KI-Trainingsdaten im Globalen Süden: Wegen nicht hinreichenden, nicht diskriminierungsfreien sowie nicht repräsentativen Daten sind Entwicklungs- und Schwellenländer bisher oft von den neuen Möglichkeiten von KI ausgeschlossen. Fehlende KI-Trainingsdaten stellen eine Eintrittsbarriere für lokale Innovation(en) dar, um die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 effizienter erreichen zu können.

Der Lacuna Fund legt die Grundlagen, damit KI-Trainingsdaten als globale öffentliche Güter bereitgestellt werden können. Startups, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen vor Ort können existierende Datensätze ausbauen, verbessern und neue schaffen. So können KI-Anwendungen in den Partnerländern selbst von lokalen Entrepreneur*innen entwickelt werden.

Gleichzeitig trägt der Lacuna Fund dazu bei, internationale Standards für KI und Trainingsdaten zu setzen. Dadurch werden Daten besser skalierbar und können auf andere Themengebiete/Handlungsfelder/in anderen Kontexten ausgeweitet werden. Aufgrund des dringenden Bedarfs an Daten die bestehende Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen, beginnt der Lacuna Fund zunächst mit der Arbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Sprachdaten in Afrika. Weitere Ausschreibungen werden folgen.