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  • 09.09.2020
  • Gute Regierungsführung

Bangladesch kündigt schnelleres Internet für Rohingya-Geflüchtete an

Bangladesch will die Internetbeschränkungen für fast eine Million Rohingya-Geflüchtete aufheben. Die aus Myanmar geflohenen Muslime leben seit drei Jahren im bangladeschischen Kutupalong, dem größten Geflüchteten-Lager der Welt. Die Entscheidung folgt auf fortwährenden Druck der Vereinten Nationen und verschiedenen Menschenrechtsgruppen. Immer wieder hatten diese gefordert, die Beschränkungen aufzuheben, um den im Lager lebenden Kindern eine Grundbildung zu ermöglichen. Seit letztem Jahr haben die Menschen im Lager nur noch Zugang zu langsamem 2G-Internet.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk begrüßte die Ankündigung nun auch unter dem Gesichtspunkt der Corona-Pandemie. Eine verbesserte Kommunikation, so die Organisation, würde es einfacher machen, das Virus einzudämmen. 

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