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  • 29.04.2022
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Arbeitende in Simbabwe nutzen Schwarzmarkt für günstigen Internetzugang

Die Kosten für Internetnutzung in Simbabwe sind nicht nur hoch, sie verändern sich auch häufig und sind dadurch ein Hindernis für Menschen, die sich für ihre Arbeit auf das Internet verlassen müssen. Der lokale Telekommunikationssektor wird dominiert von wenigen Unternehmen, die aufgrund von fehlender Konkurrenz die Preise hochhalten können.

Dieser Umstand bringt die Arbeitende dazu, Alternativen auf dem Schwarzmarkt zu suchen. Beliebt sind hier vor allem die SIM-Karten vom mosambikanischen Internetanbieter Movitel, die im simbabwischen-mosambikanischen Grenzgebiet verkauft werden. Nutzerinnen und Nutzer zahlen dort deutlich weniger für den Internetzugang, was immer mehr Menschen in die ländlichen Orte an der Landesgrenze treibt. Inzwischen findet man dort vor allem Angestellte von internationalen NGOs sowie Entrepreneurinnen und Entrepreneure, die von dem günstigen Internet aus dem Nachbarland profitieren.