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Innovation

„Data vs. COVID-19“ – Erster Sprint des digilabs

Das BMZ digilab möchte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit agilen Methoden wie Design Thinking effektiver, effizienter und moderner gestalten und Innovationen gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft vorantreiben. Vom 2. bis 4. Juni arbeiteten rund 40 Digital – und Gesundheitsexpertinnen und -experten in einem Sprint zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: die Weiterentwicklung bestehender digitaler und datengetriebener Lösungen im Kampf gegen COVID-19.

Das Debut des digilabs folgte auf das 3. Treffen des Digitalforums, eine abteilungsübergreifende Plattform des BMZ für Wissensaustausch sowie die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten. Die teilnehmenden Digitalpromotorinnen und -promotoren trafen Ende April eine Auswahl von Projekten, die im digilab weiterentwickelt werden sollten. In Abstimmung mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, wurden die folgenden vier Projekte Gegenstand des „Data vs. COVID-19“ Design-Thinking-Sprints:

In einem dreitägigen Sprint befassten sich die Teams mit der Nutzer- und Technologieperspektive, dem Business Model Canvas und vielen weiteren zugrundeliegenden Fragestellungen. Dabei konnte das BMZ auf ein großes Partnernetzwerk zurückgreifen. Am Sprint beteiligten sich neben KfW und GIZ unter anderem auch die Bill & Melinda Gates Foundation, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), SAP und Accenture.

Ziel

Neben der Skalierung der digitalen Lösungen verfolgte der Sprint im digilab ein Zusammenwirken der Ansätze, um

  • eine möglichst umfassende Datengrundlage im Kampf gegen die Pandemie zu schaffen,
  • öffentliche Ausschreibungsprozesse zu Corona-bezogenen Anschaffungen effizient und transparent zu gestalten, und
  • Gebermittel, ggf. auch in größerem Umfang, korruptionsfrei transferieren zu können.

Ergebnisse

Die Sprint-Teams haben einen Umsetzungsplan erarbeitet, wie die vier Projekte in einem gemeinsamen Ansatz auf weitere, besonders von Corona betroffene Länder skaliert werden können. Dabei steht im Vordergrund, die Software-Anwendungen als öffentliche globale Güter kostenfrei und als Open Source zur Verfügung zu stellen, um eine nachhaltige Umsetzung zu gewährleisten.

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