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Fernerkundung in der Entwicklungszusammenarbeit

Das Projekt MAPME – Maps for Planning, Monitoring and Evaluation

© BMZ

Nutzung von Fernerkundung in der Wirkungsmessung

Fernerkundungsdaten können in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit genutzt werden, um messbare Indikatoren zur für die Wirkungsmessung bereitzustellen. Zu den Vorteilen gehört neben der flächendeckenden Verfügbarkeit auch das Vorhandensein von teils mehrere Jahre zurückreichenden Archivdaten.

So können beispielsweise Entwaldung, Aufforstungs- und Erosionsschutzmaßnahmen oder die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität quantifiziert werden. Ein wesentlicher Vorteil der Fernerkundung in diesem Kontext ist, dass freie Fernerkundungssysteme eine für viele Fragestellungen ausreichende räumliche Auflösung bereitstellen (bis zu 10m) und frei zugängliche Archivdaten mehrere Jahrzehnte zur Verfügung stehen.

Viele Anwendungen, Webtools und nationale Institutionen stellen bereits aufbereitete Informationen zur Verfügung, die potentiell für die Wirkungsmessung relevant sind. Allerdings spiegeln diese Daten nicht immer die definierten Wirkungsindikatoren wieder und deren Aufbereitung ist ohne Expertenwissen oft nicht möglich.

Dem widmet sich das Projekt MAPME (engl. Maps for Planning, Monitoring and Evaluation). MAPME ist eine Initiative zur Förderung von Open Source bei der Nutzung von Fernerkundung und Geodaten für die Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit.

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