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Fernerkundung in der Entwicklungszusammenarbeit

Themenfeld “Verantwortung für unseren Planeten – Klima und Energie”

Picture 1/2: Der Rauch auf dem hier gezeigten Bild, das am 31. Dezember 2019 von einem der Sentinel-2 Satelliten aufgenommen wurde, weist auf die Waldbrände in Australien. Die großen bräunli-chen Flächen stellen verbrannte Vegetation dar und vermitteln eine Vorstellung von der Grö-ße des hier von den Bränden betroffenen Gebietes entlang der australischen Ostküste. Fern-erkundung wird heute schon routiniert zur Erkennung von Naturkatastrophen genutzt. Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Picture 2/2: 2017 haben Regenfälle in Nord- und Zentralalbanien zu schweren Überschwemmungen geführt. Die Radaraufnahme eines der Sentinel-1 Satelliten zeigt überflutetes Ackerland nördlich der Hauptstadt Tirana ESA, Sentinel-1, 2017, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR

Fokus: Potentiale im Krisen- und Kastastrophenmanagement

Durch den Klimawandel nehmen Dürren, Überschwemmungen, Erdrutsche und außergewöhnliche Temperaturschwankungen weltweit zu. Die Auswirkungen solcher Ereignisse führen immer häufiger zu hohen wirtschaftlichen Schäden und dem Verlust von Menschenleben. Zusätzlich können Katastrophen, insbesondere in den verletzlichsten Ländern dieser Erde, bereits erzielte Entwicklungserfolge zunichte machen.

Eine Intention der Agenda 2030 mit dem Nachhaltigkeitsziel (SDG) 13 „ Maßnahmen zum Klimaschutz“ ist es, umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen.

Vor diesem Hintergrund ist ein (räumliches) Verständnis von Katastrophenrisiken wichtig um Anpassungsmaßnahmen gezielt durchzuführen. Risikoanalysen bilden die Basis für ein umfassendes Risikomanagement und ermöglichen eine vorausschauende und an den lokalen Kontext angepasste Planung. Wichtige Fragen haben immer einen Raumbezug: Wo sind Gefahren und Schutzgüter räumlich verortet? Wo treffen diese zusammen? Wo könnte ein Schadensereignis eintreten? Vor diesem Hintergrund bieten Fernerkundung und Geoinformationssysteme (GIS) eine Fülle neuer Möglichkeiten, umfangreiche, raumbasierte Analysen durchzuführen und Krisenbewältigung und Prävention zu unterstützen.

Beispielprojekte und -anwendungen

Hier finden Sie inspirierende Vorhaben, in denen Fernerkundung erfolgreich im Themenfeld Krisen, Konflikte, Katastrophenvorsorge in Projekten der EZ zum Einsatz gekommen ist. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über frei verfügbare Datenportale und deren Anwendungsmöglichkeiten.

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