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Fernerkundung in der Entwicklungszusammenarbeit

Copernicus Emergency Management Service

Fernerkundung für das Katastrophen- und Krisenmanagement

Der Dienst für Katastrophen -und Krisenmanagement (engl.: Copernicus Emergency Management Service, CEMS) stellt bei Bedarf und kostenlos, basierend auf Satellitenbildaufnahmen und entsprechenden Auswertungen, Produkte (Karten und Analysen) in allen Phasen des Krisenmanagementzyklus bereit. Der Dienst soll Informationen zur Reaktion auf Notfallsituationen, wie Naturkatastrophen, technische Unfälle und humanitäre Katastrophen bereitstellen, sowie Präventions- und Wiederherstellungsmaßnahmen unterstützen.

Der CEMS wird am Europäischen Zentrum für die Koordinierung von Notfallmaßnahmen (engl. European Emergency Response Coordination Centre, ERCC) betrieben und steht seit 2012 operativ zur Verfügung – 24/7. Die Produkte des CEMS können für jede Region weltweit zu verschiedenen Themen angefordert werden, bspw. bei akuten Katastrophenlagen durch Hochwasser, Sturm, Erdbeben, Waldbrände, Erdrutsche oder bei humanitären Krisen. Der Copernicus EMS verfügt über zwei Servicekomponenten:

  • Die CEMS-Kartierung mit dem sogenannten Rapid Mapping, dem Risk & Recovery Mapping und deren Validierung;
  • Die CEMS-Frühwarnung und Monitoring für Hochwasser (EFAS/GloFAS), Waldbrände (EFFIS/GWIS) und Dürren (EDO/GDO);
Das Portfolio des Copernicus Emergency Management Service
Portfolio des Copernicus Emergency Management Service.

Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Anwenungsmöglichkeiten des CEMS.

Weiterführende Informationen:

  • Copernicus Emergency Management Service Portal
  • High-Level Broschüren für den Copernicus Emergency Management Service
  • Gutachten des Umweltbundesamt (UBA) zu Potentialen der Nutzung von Copernicus-Daten und Diensten für die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie