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Fernerkundung in der Entwicklungszusammenarbeit

Picture 1/6: Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Picture 2/6: Sentinel-2 Aufnahme zeigt Weizenfelder und andere Anbaukulturen in Beauce (Frankreich). Die unterschiedlichen Farben deuten auf unterschiedliche Wachstumsstadien der verschie-denen Anbaukulturen hin. Mit Fernerkundung lassen sich Aussagen zur Art und zum Zustand von Anbaukulturen treffen. Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Abholzungsprozesse_Sentinel2
Picture 3/6: Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Algenbluete_Gotland_Sentinel2
Picture 4/6: Auf diesem am 20. Juli 2019 aufgenommenen Bild sind die Streifen, Wirbel und Wirbel der spätsommerlichen Algenblüten deutlich sichtbar. Ohne Messungen vor Ort ist es schwierig, die Algenart zu unterscheiden, die das Meer bedeckt, da in diesen Gewässern viele ver-schiedene Algenarten wachsen. Die höchsten Konzentrationen von Algenblüten sollen in der zentralen Ostsee und um die Insel Gotland herum auftreten, die im Bild links zu sehen sind Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Picture 5/6: Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.
Huron-See_Sentinel2
Picture 6/6: Quelle: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO, Sentinel-2, bearbeitet durch MapTailor Geospatial Consulting GbR.

Hintergrund

Frei verfügbare Satellitendaten aus dem europäischen Erdbeobachtungsprogrammen Copernicus oder der US amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, wachsende Datenarchive, Cloud Computing, freie Fernerkundungssoftware – die rasanten Entwicklungen in den letzten Jahren haben das Potenzial der Fernerkundung (engl. remote sensing) für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) enorm gesteigert. Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Open Source und Cloud-Computing spielen dabei eine zunehmende Rolle.

Sowohl Verarbeitung als auch Analyse der riesigen und heterogenen Fernerkundungsdaten stehen stellvertretend für zukünftige Herausforderungen der digitalen Gesellschaft. Um Daten zu verarbeiten und in sinnvolle Informationen umwandeln zu können, braucht es innovative Ideen und Konzepte. Gelingt dies, bieten Fernerkundungsdaten das Potenzial, diverse Aufgabenstellungen in vielen unterschiedlichen Anwendungsbereichen der EZ effizienter als bislang zu lösen und ist dadurch für viele verschiedene Sektoren relevant.

Die deutsche EZ ist bereits aktiv in der Anwendung von Fernerkundung. Das Umfeld ist äußerst dynamisch und die bisherigen Anwendungsfelder sind sehr vielfältig: Landwirtschaft, Forst, Gewässer, Krisen- und Risikomanagement. Allerdings sind die Potenziale der Nutzung von Fernerkundung – beispielsweise für die Umsetzung der Agenda 2030 oder das Sendai Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge – noch nicht vollständig ausgeschöpft.

Die Themenseite „Fernerkundung in der Entwicklungszusammenarbeit“ verschafft Ihnen daher einen ersten Überblick zu den Grundlagen der Fernerkundung, Potentialen, Anwendungen und konkreten Handlungsempfehlungen.

Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über Anwendungspotentiale, inspirierende Projekte und Anwendungen der Fernerkundung in den folgenden Themenfeldern:

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