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Digitalzentrum Kenia

Auf einen Blick

Kenia ist eine der zehn führenden Wirtschaftsnationen in Sub-Sahara Afrika und das industriell am weitesten entwickelte Land Ostafrikas. Die Bevölkerung Kenias ist sehr jung: drei Viertel der Bevölkerung ist unter 35 Jahre. Dies ist gleichzeitig die Gruppe mit der höchsten Arbeitslosenquote. Da der formelle Sektor nicht ausreichend Arbeitsplätze bietet und damit eine geringe Absorptionsfähigkeit für Jugendliche aufweist, bleibt oftmals nur der Weg in die Selbständigkeit oder eine Anstellung im informellen Sektor. Darüber hinaus herrschen große Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sowie zwischen städtischen und ländlichen Bevölkerungsgruppen und verschiedenen Ethnien im Land.

Mit einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 10.8% seit 2016 ist der Dienstleistungssektor im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) einer der Zukunftssektoren und bereits jetzt eine wichtige Quelle für wirtschaftliche Dynamik. Insbesondere die hohe Anzahl an Erwachsenen mit einem Mobiltelefon sowie die Verbreitung von mobilen Zahlungsmitteln und dem Online-Handel tragen zu diesem Wachstum bei. Damit bietet der IKT-Sektor auch große Potentiale für die Schaffung von Arbeitsplätzen, von denen zukünftig auch vermehrt junge Menschen, Frauen und weitere marginalisierte Gruppen profitieren könnten.

Um die digitale Transformation im Land weiterhin nachhaltig zu fördern und Herausforderungen adäquat zu begegnen, hat die kenianische Regierung die Entwicklungsstrategie „Kenya Vision 2030“ verabschiedet. Mit dem „Digital Economy Blueprint“ hat sich das Land darüber hinaus einen ambitionierten strategischen Rahmen gegeben, um die Potenziale der Digitalwirtschaft auszuschöpfen und seine Reputation als „Silicon Savannah“ zu festigen.

Unser Ansatz

Um den oben beschriebenen Herausforderungen adäquat zu begegnen, stärkt das Digitalzentrum Kenia das lokale, digitale Ökosystem und gliedert sich in ein wachsendes Netz aus Unternehmern, Start-ups und Innovationszentren ein. Durch den Aufbau strategischer Partnerschaften mit einem breiten Spektrum an öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren engagiert sich das Zentrum in drei zentralen Aktionsbereichen:

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