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Innovation Factory

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Hintergrund

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich globale Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Globale Formen partnerschaftlicher Zusammenarbeit sind dafür der Schlüssel.

Dabei spielen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. Denn digitale Innovationen, Methoden und Ansätze bieten Chancen und Lösungen für nachhaltige Entwicklung und können insbesondere dabei helfen, die Ziele der Agenda 2030 schneller, besser und teilweise kostengünstiger zu erreichen. Die Bedeutung von digitalen Innovationen wird daher auch in vier der 17 Ziele der Agenda 2030 explizit hervorgehoben.

So können digitale Innovationen ein wesentlicher Treiber für nachhaltige Entwicklung sein und beispielsweise Zugänge zu Wissen, Bildung und Arbeitsmärkten sowie neuen Geschäftsfeldern eröffnen aber auch die Kommunikation vereinfachen. Auch für die Verbesserung der Lebensbedingungen von vor allem marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen können digitale Innovationen einen wichtigen Beitrag leisten – genauso wie zur Erreichung der Klimaziele.

Dieses Potential wird allerdings bisher in vielen verschiedenen (lokalen) Kontexten nicht ausgeschöpft. Das liegt einerseits daran, dass die Möglichkeiten, die digitale Innovationen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bieten, bislang nicht wahrgenommen werden. Andererseits werden in vielen Kontexten zwar bereits digitale Innovationen und Lösungen entwickelt, tragen aber oftmals nicht zu nachhaltigen Entwicklungen bei.

Weiterhin fehlt es in vielen Fällen an der ausführlichen Analyse gesellschaftlicher Herausforderungen unter Einbeziehung aller relevanten Akteure und Akteurinnen. Dies führt nicht nur dazu, dass viele digitale Innovationen und Lösungen an den tatsächlichen Bedarfen der späteren Ziel- und Nutzergruppen vorbei entwickelt und später nicht genutzt werden, sondern auch dazu, dass sie letztlich nicht zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass digitale Innovationen in verschiedenen Regionen und sektoralen Kontexten oft von Grund auf neu entwickelt werden, anstatt bereits bestehende Innovationen in neue lokale (Länder-)Kontexte zu transferieren und gezielt unter Einbeziehung relevanter lokaler Akteure anzupassen.

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Die Innovation Factory – digital impact for a better tomorrow

Förderung lokaler digitaler Innovationen zur Erreichung der
nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

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Ziele

Das von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführte Vorhaben Innovation Factory setzt an diesen Punkten an und fokussiert auf die Förderung lokaler digitaler Innovationen und Technologien, die zur Lösung der Probleme vor Ort beitragen und dabei unterstützen, die SDGs zu erreichen. Neben der Förderung dieser digitalen Lösungen trägt das Vorhaben auch zur Stärkung von sektor- und/oder regionenübergreifenden Kooperationssystemen in und zwischen den Partnerländern Äthiopien, Ghana, Indonesien, Mexiko und Senegal bei.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Vorhaben an drei Handlungsfeldern an:

Umsetzung & aktueller Stand

Zur Identifizierung gesellschaftlicher Herausforderungen führt das Vorhaben unter anderem Veranstaltungen wie Lernreisen, Workshops und Ortsbesichtigungen durch.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Innovationswerkstatt sind Ideenwettbewerbe. Dort sollen vielversprechende innovative digitale Ideen identifiziert werden.

In der Vorbereitung fanden im Mai und Juni 2019 Bootcamps in den Partnerländern mit dem Ziel statt, einen ersten Überblick über vorhandene lokale Herausforderungen, existierende Ideen und mögliche innovative Lösungsansätze zu bekommen. Zudem wurden die dahinterstehenden Teams spezifisch bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Innovationen unterstützt. Darauf aufbauend findet in 2020 ein sechsmonatiges Acceleratorenprogramm in den fünf Partnerländern statt.

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