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Digital Innovation in Pandemic Control (DIPC)

Digital Innovation in Pandemic Control – digitale Lösungen zur Pandemiebekämpfung und bedarfsgerechten Impfstoffverteilung

Auf einen Blick

Die COVID-19 Pandemie kann nur durch gemeinsames globales Engagement unter Kontrolle gebracht werden. Impfstoffe sind hierbei zentral, da sie die Schwere des Verlaufs und die Weiterverbreitung des Virus verringern. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern sind noch recht wenig Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Vor diesem Hintergrund ist der das globale Netzwerk zur beschleunigten Entwicklung, Produktion und Verteilung von COVID-19 Medizinprodukten (ACT-A – Access to Covid-19 Tools Accelerator), initiiert durch die WHO , ein historischer Leuchtturm internationaler Kollaboration. Es sollen für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bis Ende 2021 mindestens 900 Millionen PCR-Tests oder SARS-Cov2-Antikörpertest, 100 Millionen medizinische Behandlungen und 2 Milliarden Impfdosen bereitgestellt werden. Als zweitgrößter Geber finanziert Deutschland den ACT-A mit 2,2 Milliarden Euro und trägt so entscheidend zur multilateralen Gesundheitssystemstärkung in der globalen Pandemieprävention bei.

Mit der Anlieferung der Impfstoffe, Medikamente und Tests in den nationalen Häfen und Flughäfen übernehmen die Empfängerländer die Verantwortung für die Verteilung. Diese Aufgabe stellt viele Länder vor eine große Herausforderung, insbesondere da die digitalen Lösungen der Gesundheitssysteme in unseren Partnerländern unzureichend entwickelt sind oder zur Anwendung kommen, um bei der Pandemieprävention und -bekämpfung effektiv unterstützten zu können.

Unser Ansatz

Das DIPC-Projekt unterstützt durch digitale Lösungen die COVID-19-Pandemiebekämpfung. Es setzt genau dort an und arbeitet für die Stärkung der digitalen Gesundheitssysteme in drei miteinander verzahnten Aktivitätssträngen:

 

Strang 1

Durchführung des Digital Pandemic Preparedness Assessment (DPPA) in 5 Ländern (Ghana, Nigeria, Togo, Sierra Leone, Elfenbeinküste) zur Erfassung bestehender digitaler Anwendungen, die für die Impfstoffverteilung genutzt werden können.

Strang 2

Durchführung des COVID-Accelerator Programms in Zusammenarbeit mit dem World Food Programme Innovation Accelerator. Hierbei werden gezielt digitale Lösungen entwickelt, die sowohl die lokalen Herausforderungen der Säule 1 als auch weitere globale Herausforderungen adressieren. Im Anschluss werden vielversprechende Lösungsansätze finanziell, fachlich und methodisch in Abstimmung mit den jeweiligen Regierungspartnern bis ca. September 2022 unterstützt.

Strang 3

Etablierung eines multilateralen Digital Health Center of Excellence (DICE), gemeinsam mit WHO, UNICEF und der Bill and Melinda Gates Foundation. Das Gremium berät gezielt mit einem internationalen Expertenpool zum Einsatz digitaler Lösungen in Entwicklungsländern. Die Beratung ermöglicht eine schnelle Modifikation und Erweiterung digitaler Ansätze.

Unser Ziel

• Sieben digitale Innovationen zur Lösung landesspezifischer und globaler Innovationsthemen (Challenges) zur Pandemiebekämpfung und Impfmanagement sind gemeinsam mit globalen Partnern und ausgewählten nationalen Partnerinnen und Partner identifiziert.
• Sieben gemeinsam mit lokalen und globalen Partnerinnen und Partnern entwickelte digitale Innovationen zur Pandemiebekämpfung und Impfmanagement stehen zur Nutzung zur Verfügung.
• Ein Impfmodul ist durch eine nationale öffentliche Instanz in jeweils drei Pilotländern neu eingeführt oder erweitert.
• In 10 Ländern sind aus Empfehlungen abgeleitete Maßnahmen zur Entwicklung digitaler Gesundheitsmaßnahmen speziell für die COVID-19- Bekämpfung dokumentiert.

Weiterführende Informationen

Digital Innovation in Pandemic Control

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