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Design Thinking und 3D-Druck für Menschen mit Behinderungen in Erbil, Irak

Design Thinking and 3 D Printing for PWD
Das GIZ-Projekt „IKT Perspektiven für eine moderne Jugend im Irak“ hat im Januar 2020 mit ihrem lokalen Partner Field Ready einen Trainings- und Design Thinking Workshop mit Menschen mit Behinderungen in Erbil, Irak, durchgeführt. Das Ziel des Trainings war es, mit den Teilnehmern Herausforderungen in ihrem Alltag zu identifizieren und Lösungen für ihre Probleme zu entwickeln. In dem Training wurde die Nutzung digitaler Produktionswerkzeuge und 3D-Drucker vermittelt Irak/GIZ Buse Ayşen Çubuk

Auf einen Blick

Assistierenden Technologien erhöht, erhält oder verbessert die funktionalen Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig haben neun von zehn Menschen mit Behinderungen weltweit haben keinen Zugang zu assistierenden Technologien wie Brillen, Hörgeräten oder Rollstühlen. Das GIZ-Projekt „IKT Perspektiven für eine moderne Jugend im Irak“ hat im Januar 2020 einen Trainings- und Design Thinking Workshop mit Menschen mit Behinderungen in Erbil, Irak, durchgeführt. Das Ziel des Trainings war es, mit den Teilnehmern Herausforderungen in ihrem Alltag zu identifizieren und Lösungen für ihre Probleme zu entwickeln. In dem Training wurde die Nutzung digitaler Produktionswerkzeuge und 3D-Drucker vermittelt. Gadgets als Greifhilfen für kleine Gegenstände wie Besteck, Stifte oder Reißverschlüsse können die motorische Kontrolle von Menschen mit Behinderungen verbessern. Solche Werkzeuge können leicht an lokale Bedürfnisse angepasst und mit 3D-Druckern überall auf der Welt patentfrei und direkt vor Ort hergestellt werden. Die Teilnehmer wurden in dem Training angeleitet, ihre eigenen Produkte auf der Grundlage ihrer Bedürfnisse zu entwickeln. „Es ist schön, ein solches Programm zu haben, bei dem wir über unsere Schwierigkeiten sprechen und Ideen zur Verbesserung unseres Alltagslebens teilen können” sagte ein Teilnehmer. Ein anderer wünschte sich: „Wir wollen mehr von diesem Programm. Wir wollen in den Herstellungsprozess einbezogen werden, weil ich glaube, dass die Technologie aus den Makerspaces für uns einfach zugänglich und nutzbar ist.”

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