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Blockchain Partnerships

Nachhaltige und skalierbare Nutzung von Blockchain Technologien in der Entwicklungszusammenarbeit

Auf einen Blick

Die Blockchain-Technologie ist eine neuartige Form der Datenspeicherung. Transaktionen werden in einer wachsenden Liste durch ein verteiltes Netzwerk von Computern verarbeitet, verifiziert und gespeichert. So wird eine hohe Datensicherheit und –transparenz erreicht. Dabei können Transaktionen jede Art von Information sein, wie z. B. Finanztransaktionen, Verträge, Aktien, oder Grundbucheinträge.

Dank dieser Vorteile bietet die Blockchain-Technologie eine Vielzahl von Anwendungsszenarien an. Das 2018 gegründete Blockchain Lab der GIZ erschloss diese Anwendungsszenarien und das transformative Potenzial von Blockchain und nahestehenden Technologien. Es konzentrierte sich darauf, den Mehrwert der vielversprechendsten Blockchain-Anwendungen für die nachhaltigen Entwicklungsziele sowie hinsichtlich ihrer technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Machbarkeit zu untersuchen. So kann die Blockchain-Technologie innerhalb der deutschen Entwicklungszusammenarbeit beispielsweise dazu beitragen, Lieferketten und Verwaltungsprozesse transparenter zu gestalten, Korruption zu reduzieren und finanzielle Mittelverwendungen nachvollziehbarer zu machen

Bislang gibt es allerdings kaum skalierte, nachhaltige Blockchain-Lösungen in Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und globalen Ökosystemen. Ein Kernproblem bleibt, dass viele Akteure nicht in der Lage sind, die Nutzung der Blockchain-Technologie nachhaltig auszugestalten. Gegenwärtig kommen in Entwicklungs- und Schwellenländern kaum lokale Innovationen im Bereich der Blockchain-Technologie zustande.

Die Projekte und Erkenntnisse des Blockchain Labs wurden daraufhin in das Globalvorhaben „Digitale Transformation“ integriert, um bestehende Herausforderungen, die Skalierung bestehender Blockchain-Lösungen und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Entwicklungszusammenarbeit konkret zu adressieren und zur Erreichung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung beizutragen.

Unser Ansatz

Zur Zielgruppe gehören zentrale Akteure in ausgewählten Partnerländern, die zukünftig mit der Anwendung von Blockchain-Lösungen zu tun haben werden. Politische Entscheidungsträgerinnen und -träger werden hinsichtlich der Schaffung von Voraussetzungen für eine nachhaltige Ausgestaltung von Blockchain Lösungen sensibilisiert. Kapazitäten von Tech-Entrepreneuren und Akteuren der Zivilgesellschaft (z.B. Think Tanks, Nichtregierungsorganisationen) werden hinsichtlich notwendiger Hard und Soft Skills zur Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Blockchain-Lösungen als auch Möglichkeiten politischer Beteiligung gestärkt.

Umsetzungspartner sind z.B. Smart Africa Digital Academy (SADA), das African Blockchain Institute (ABI) und die Europäische Kommision (EU-Kommision).

Unser Ziel

Blockchain Partnerships hat zum Ziel die Kompetenzen ausgewählter Akteure des digitalen Ökosystems hinsichtlich einer nachhaltigen Nutzung der Blockchain-Technologie zu stärken. Wesentlicher Bestandteil ist, dass gestärkte Kapazitäten von politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, Tech-Entrepreneurinnen und Tech-Entrepreneuren und Zivilgesellschaft aus Partnerländern in der Lage sind, sich kritisch mit der Anwendbarkeit der Blockchain-Technologie in lokalen Kontexten auseinanderzusetzen und (Voraussetzungen) nachhaltig ausgestalten können. Ein weiterer Bestandteil sind Capacity-Development Maßnahmen, die auf die Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen eingehen und lokale Kompetenzen stärken. Diese Faktoren stellen wesentliche Voraussetzungen dafür dar, das disruptive Potenzial der Blockchain-Technologie effektiv und effizient für Wirtschaft und Gesellschaft in ausgewählten Partnerländern einzusetzen.

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